Vor dem Anschluss der ostdeutschen Lande an die Bundesrepublik Deutschland waren auch die Kommunen im kapitalistischen Westdeutschland aufgerufen, ihren Senf dazu zu geben, vor allem wegen der finanziellen Auswirkungen auf ihre Haushalte. Auch der Bayreuther Stadtrat stimmte dafür. Vorgetragen wurden in der Debatte dazu jede Menge überaus vaterländisch-begeistert vorgetragene Zustimmungen.
Der ganze Stadtrat? Nein! Ein unbeugsamer Gegner des vorgesehenen Anschlusses, der ersichtlich keine wirkliche Wiedervereinigung zweier Staaten mit unterschiedlicher Entwicklungsgeschichte in der Nachkriegszeit sein sollte, stimmte dagegen. Das war ich. Begründet habe ich es mit einem abgewandelten Zitat von Che Guevera: „Schafft ein, zwei, viele Deutschlands“.
Seit der sogenannten Wiedervereinigung, die auch von den Ostdeutschen begeistert begrüßt wurde, sind inzwischen 36 Jahre vergangen. Doch die ostdeutschen „Landsleute“ warten noch immer auf die vom damaligen Kanzler Helmut Kohl versprochenen „blühenden Landschaften“. Stattdessen wurde die funktionierende DDR-Industrie im Auftrag und zugunsten der westdeutschen Kapitalisten abgeräumt und nur teilweise durch die Ansiedlung westdeutscher Betriebe im Osten ersetzt. Viele ostdeutsche Fachkräfte in Handel, Industrie, privaten und öffentlichen Dienstleistungsberufen wurden arbeitslos, viele siedelten in den Westen um oder wurden zu Fernpendlern, die montags in den Westen und am Freitagabend wieder zurück in den Osten fuhren und noch immer fahren.
In den letzten Wahlergebnissen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wurde wieder einmal sichtbar, daß der Anschluss 1990 Deutschland eben nicht wiedervereinigt hat. Sie spiegeln im Gegenteil die Wut der Menschen im Osten auf die gebrochenen Versprechen der kapitalismushörigen deutschen Politiker.
Ausgetrickst wurden auch die westlichen Politiker, die vor einem zu starken wiedervereinigten Deutschland warnten. Zu ihnen gehörten Francois Mitterand und Margaret Thatcher, die dafür von den westdeutschen Mainstream-Medien verbal kräftig verkloppt wurden. Inzwischen ist Deutschland, wie auch von mir befürchtet, wieder zum zu mächtigen Dominator in der Mitte Europas geworden. Vor allem Griechenland wurde zum Opfer einer Banken- und Spekulationskrise, die von den kapitalismushörigen Politikern mit dem Geld der arbeitenden Bevölkerung gelöst wurde, angeführt von der deutschen Regierung unter Angela Merkel und Wolfgang Schäuble.
Heute versuchen sich die deutschen Politclowns unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil als Revanchisten, die sich für den verlorenen zweiten Weltkrieg rächen wollen. Ausgemacht wurde als Opfer dieses Revanchismus natürlich Russland, das nach einem Wort des ewigen Kommisskopfes und Außenministerdarstellers Johann Wadephul „für immer unser Feind sein wird“; wie schon im „Tausendjährigen Reich“. Damit hat er auch mich zum Feind gemacht; denn im Vergleich zu russischen Politikern wie Wladimir Putin und Sergej Lawrow ist das aktuelle deutsche Kakokratenregime so kompetent wie ein Elefant zum Mäusemelken taugt.
Unter dem Eindruck, den das Verhalten der Bürgerkinderchen in der Corona-Fake-Pandemie auf mich machte, veröffentlichte ich 2022 in meinem Blog den Beitrag „Deutschland erneut teilen“. Heute, nach weiteren Jahren des Beobachtens bürgerkindlichen Verhaltens in Sachen Ukraine, Völkermord in Gaza, des imperialistischen Krieges gegen Iran, der durchgeknallten Kampagne „Gegen Rechts“ und des wütenden Angriffs der Mainstreamclowns gegen die Berliner „Linke“ wünsche ich mir diese neuartige Teilung noch sehnlicher als damals.
Klar erkennbar ist auch, daß die herrschenden Politclowns nicht die Interessen der nichtreichen Bevölkerung im Blick haben. Sie sind, wie Joschka Fischer, Annalena Baerbaum, Olaf Scholz, Friedrich Merz, Boris Pistorius, Lars Klingbeil, Cem Özdemir, Ursula von der Leyen und die anderen Kakokraten Einflussagenten des amerikanischen Imperiums, ausgebildet von CIA und Weltwirtschaftsforum. Der Auftrag dieses Kompradorenregimes ist es, Deutschland und Europa in eine Kolonie des amerikanischen Imperiums zu verwandeln.
Man könnte sie auch imperiale Auftragskiller des souveränen deutschen und europäischen Gemeinwesens nennen.
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