Montag, 19. Oktober 2026

Der Tag, an dem mich der Nordbayerische Kurier angenehm überraschte

 

Tage wie der 17.10.2026 sind selten geworden. Der Kurier brachte auf Seite 7 ein überaus lesenswertes Interview mit dem Brigadegeneral a.D. Erich Vad: „Mit solchen Narrativen geht es schnurstracks in Kriege“. Seine Argumente gegen den Krieg in der Ukraine waren mir sehr vertraut, weil wir „Verschwörungstheoretiker“ diese Argumente seit 2022 ständig wiederholen.

Die Kritik kurz zusammengefasst: Der Westen hat diesen Krieg so gut wie verloren. Die provokativen Eskalationen der europäischen Kakistokratie (Herrschaft der Schlechtesten) sind sehr gefährlich, weil sie den Druck der russischen Hardliner auf Putin erhöhen, endlich die europäische Rüstungsproduktion von Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen für die Ukraine auszuschalten, die Selensky befähigt, immer mehr russische Infrastruktur zu zerstören. Siegen die Hardliner, kann das leicht in einen Atomkrieg ausarten, aus dem sich die USA wahrscheinlich heraushalten werden; denn sie werden dann den europäischen Weltmarkt-Konkurrenten los. Mit Russland werden sie sich einigen.

Russland ist die größte Atommacht auf diesem Planeten und kann nicht besiegt werden. Andererseits ist Russland an einer Invasion der EU nicht interessiert. Es hat sich inzwischen nach Asien umorientiert. Die EU versinkt dagegen in der weltpolitischen und weltökonomischen Bedeutungs- und Wertlosigkeit.

Auf Seite 9 prangert der Kurier unter dem Titel „100 Euro im Monat mehr pro Kind in der Kita“ das asoziale Verhalten des bayerischen Freistaates an. Das ganze Procedere dieser „Reform“ ist ein schmutziger Trick, der stark nach Markus Söder riecht: Der Freistaat überweist Fördermittel für die Kitas nicht mehr zweckgebunden zur Auszahlung an die Eltern. Stattdessen erhalten die Fördermittel in gleicher Höhe die Träger der Kitas ohne Zweckbindung. Bei der chronischen Finanzknappheit sozialer Einrichtungen ist nicht zu erwarten, daß sie die Gelder an die Eltern voll oder wenigstens teilweise weitergeben. Die Eltern müssen dann den weggefallenen Zuschuss selbst ausgleichen. Für viele Eltern summieren sich die zusätzlichen Kosten auf 1200,-- € pro Jahr. Der Freistaat schiebt damit den schwarzen Peter für sein asoziales Treiben an die Kitaträger weiter, ohne mehr Geld ausgeben zu müssen.

Auf der gleichen Seite liest man: „Klinikum Bayreuth gliedert Servicebereiche aus“. „Hintergrund“, so ist weiterzulesen, „ist das von der Bundesregierung im Juli beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“. Es soll die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen begrenzen und die Beitragssätze ab 2027 stabilisieren. Die schrittweise Rückführung der pauschalen Finanzierung für pflegeentlastende Maßnahmen resultiert ebenfalls aus Plänen, den bundesweiten Sozialstaat zugunsten der Rüstungsfinanzierung abzubauen. Wie viele andere soziale Errungenschaften wird auch diese Finanzierung ab 2027 deutlich reduziert und bis 2029 vollständig gestrichen. Auch das ist ein schmutziger Trick, der die Verantwortung für asoziale Kürzungen im Gesundheitsbereich an die Krankenhausträger abschiebt.

Das Bemerkenswerte  an dieser Kurierausgabe ist, daß in ihr der Zusammenhang zwischen Kriegstreiberei und Rüstungswahn auf der einen Seite und dem Abbruch des Sozialstaates auf der anderen Seite nah zusammengebracht wird.

Ich glaube nicht, daß der Kurier jetzt im Alleingang aus der Propagandafront der Mainstream-Medien ausschert und ab sofort nur noch aus der Wirklichkeit berichtet. Gerade die sozialen Kürzungen werden von weiten Teilen der Bevölkerung wahrgenommen und kritisiert. Das gilt auch für Bemerkungen wie die des Kanzlers im Bundestag, wonach kein Euro, der in die Ukraine fließt, bei den Sozialausgaben oder den Bildungsausgaben fehle. Die Menschen fragen sich angesichts einer solch verlogenen und wirklichkeitsfremden Aussage, für wie blöd sie der BlackRock-Kanzler hält.

Europa muss seine transatlantischen Spukgestalten loswerden, die nur noch ihrem Herrn im Weißen Haus dienen: von der Leyen, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Boris Pistorius, Frank Walter Steinmeier, Johann Wadephul, Alexander Dobrindt, Katherina Reiche, Markus Söder, Cem Özdemir und wie sie sonst noch heißen.

Sonntag, 4. Oktober 2026

Verschwörungstheoretische Gedanken zum dritten Oktober

 

Vor dem Anschluss der ostdeutschen Lande an die Bundesrepublik Deutschland waren auch die Kommunen im kapitalistischen Westdeutschland aufgerufen, ihren Senf dazu zu geben, vor allem wegen der finanziellen Auswirkungen auf ihre Haushalte. Auch der Bayreuther Stadtrat stimmte dafür. Vorgetragen wurden in der Debatte dazu jede Menge überaus vaterländisch-begeistert vorgetragene Zustimmungen.

Der ganze Stadtrat? Nein! Ein unbeugsamer Gegner des vorgesehenen Anschlusses, der ersichtlich keine wirkliche Wiedervereinigung zweier Staaten mit unterschiedlicher Entwicklungsgeschichte in der Nachkriegszeit sein sollte, stimmte dagegen. Das war ich. Begründet habe ich es mit einem abgewandelten Zitat von Che Guevera: „Schafft ein, zwei, viele Deutschlands“.

Seit der sogenannten Wiedervereinigung, die auch von den Ostdeutschen begeistert begrüßt wurde, sind inzwischen 36 Jahre vergangen. Doch die ostdeutschen „Landsleute“ warten noch immer auf die vom damaligen Kanzler Helmut Kohl versprochenen „blühenden Landschaften“. Stattdessen wurde die funktionierende DDR-Industrie im Auftrag und zugunsten der westdeutschen Kapitalisten abgeräumt und nur teilweise durch die Ansiedlung westdeutscher Betriebe im Osten ersetzt. Viele ostdeutsche Fachkräfte in Handel, Industrie, privaten und öffentlichen Dienstleistungsberufen wurden arbeitslos, viele siedelten in den Westen um oder wurden zu Fernpendlern, die montags in den Westen und am Freitagabend wieder zurück in den Osten fuhren und noch immer fahren.

In den letzten Wahlergebnissen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wurde wieder einmal sichtbar, daß der Anschluss 1990 Deutschland eben nicht wiedervereinigt hat. Sie spiegeln im Gegenteil die Wut der Menschen im Osten auf die gebrochenen Versprechen der kapitalismushörigen deutschen Politiker.

Ausgetrickst wurden auch die westlichen Politiker, die vor einem zu starken wiedervereinigten Deutschland warnten. Zu ihnen gehörten Francois Mitterand und Margaret Thatcher, die dafür von den westdeutschen Mainstream-Medien verbal kräftig verkloppt wurden. Inzwischen ist Deutschland, wie auch von mir befürchtet, wieder zum zu mächtigen Dominator in der Mitte Europas geworden. Vor allem Griechenland wurde zum Opfer einer Banken- und Spekulationskrise, die von den kapitalismushörigen Politikern mit dem Geld der arbeitenden Bevölkerung gelöst wurde, angeführt von der deutschen Regierung unter Angela Merkel und Wolfgang Schäuble.

Heute versuchen sich die deutschen Politclowns unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil als Revanchisten, die sich für den verlorenen zweiten Weltkrieg rächen wollen. Ausgemacht wurde als Opfer dieses Revanchismus natürlich Russland, das nach einem Wort des ewigen Kommisskopfes und Außenministerdarstellers Johann Wadephul „für immer unser Feind sein wird“; wie schon im „Tausendjährigen Reich“. Damit hat er auch mich zum Feind gemacht; denn im Vergleich zu russischen Politikern wie Wladimir Putin und Sergej Lawrow ist das aktuelle deutsche Kakokratenregime so kompetent wie ein Elefant zum Mäusemelken taugt.

Unter dem Eindruck, den das Verhalten der Bürgerkinderchen in der Corona-Fake-Pandemie auf mich machte, veröffentlichte ich 2022 in meinem Blog den Beitrag „Deutschland erneut teilen“. Heute, nach weiteren Jahren des Beobachtens bürgerkindlichen Verhaltens in Sachen Ukraine, Völkermord in Gaza, des imperialistischen Krieges gegen Iran, der durchgeknallten Kampagne „Gegen Rechts“ und des wütenden Angriffs der Mainstreamclowns gegen die Berliner „Linke“ wünsche ich mir diese neuartige Teilung noch sehnlicher als damals.

Klar erkennbar ist auch, daß die herrschenden Politclowns nicht die Interessen der nichtreichen Bevölkerung im Blick haben. Sie sind, wie Joschka Fischer, Annalena Baerbaum, Olaf Scholz, Friedrich Merz, Boris Pistorius, Lars Klingbeil, Cem Özdemir, Ursula von der Leyen und die anderen Kakokraten Einflussagenten des amerikanischen Imperiums, ausgebildet von CIA und Weltwirtschaftsforum. Der Auftrag dieses Kompradorenregimes ist es, Deutschland und Europa in eine Kolonie des amerikanischen Imperiums zu verwandeln.

Man könnte sie auch imperiale Auftragskiller des souveränen deutschen und europäischen Gemeinwesens nennen.

Der Tag, an dem mich der Nordbayerische Kurier angenehm überraschte

  Tage wie der 17.10.2026 sind selten geworden. Der Kurier brachte auf Seite 7 ein überaus lesenswertes Interview mit dem Brigadegeneral a...