Freitag, 26. September 2025

Bayreuther Gespräche - die tapferen Verehrer historischer Widerstandskämpfer treffen sich

Am 23.09.2025 erhielt ich von der Bayreuther Leuschnerstiftung eine Einladung: „Vorstellung der Publikation: „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ von Herausgeber Dr. Wolfgang Proske und Vortrag von Prof. Dr. Jörg Becker „Stehen wir politisch am gleichen Punkt wie 1933?““ Ich bin Mitglied des Fördervereins dieser Stiftung. Besonders der letzte Punkt veranlasste mich zu einer Antwort:

 

Ich finde es wirklich sehr löblich, die Menschen über die Verbrechen der faschistischen Vergangenheit aufzuklären, um damit gleiche Tendenzen und Taten in Gegenwart und Zukunft zu verhindern. Allerdings wird dabei gerade von denen, die sich dieser Aufgabe besonders intensiv widmen, leider übersehen, daß sich die Zeiten geändert haben und totalitäre Politiken längst nicht mehr nur von Faschisten ausgehen, sondern von den staatstragenden Parteien. In meinem Blog "Kolbs Freibeuterbriefe" habe ich darauf schon öfter hingewiesen, zum Beispiel hier: "Die tapferen Verehrer historischer Widerstandskämpfer". Über den Wandel vom gewalttätigen Faschismus und seinen verschiedenen Formen zu einer Gesellschaftsform, die mit viel eleganteren Unterdrückungsmethoden arbeitet, hat der amerikanische Politikwissenschaftler Sheldon Wollin in seinem Buch "Umgekehrter Totalitarismus" geschrieben. Weiteres dazu ist inzwischen unter dem Stichwort "Kognitive Kriegsführung" bekannt geworden (Autor ist Jonas Tögel).Die Frage „Stehen wir politisch am gleichen Punkt wie 1933?“, die im Mittelpunkt der angezeigten Veranstaltung der Wilhelm-Leuschner-Stiftung steht, ist aus dieser Sicht mit einem klaren "Nein" zu beantworten.  Dazu ein Zitat aus einem meiner Blogposts: "Da stehen unerschrockene Kämpfer für Freiheit und Demokratie vor dem Haus der Demokratie und verteidigen es heldenhaft gegen einen Trupp böser Faschisten und solcher, die es noch werden wollen. Die sind angerückt mit reichlich altertümlichem Gerät, um das Haus der Demokratie abzureissen und in die Tonne zu treten. Weder die heldenhaften Verteidiger noch die bösen Angreifer nehmen wahr, daß vom Haus der Demokratie nur noch die Fassade (Jürgen Habermas "Fassadendemokratie") steht; denn es wurde von den Extremisten der Mitte, also den staatstragenden Parteien längst leergeräumt. Zum Schluß haben sie sogar einen großen Teil der Grundrechte auf den Müll geworfen. Beobachtet wird die skurrile Szenerie eines Kampfes um nichts von den kapitalistischen Machthabern, in deren Auftrag ihre staatstragenden Marionetten und die Politclowns aller Couleur das Haus der Demokratie ausgeräumt haben. Und sie lachen sich eins......"

 

Geantwortet hat mir nur ein befreundeter Kämpfer aus alten JUSO-Zeiten. Er wolle die Frage nicht mit einem klaren NEIN, sondern mit einem JEIN beantworten. Das kann ich akzeptieren, weil der gegenwärtige, „sanfte“ neoliberale Totalitarismus, der weiter formal an demokratischen Regeln wie beispielsweise Wahlen festhält, jederzeit in ein totalitäres Regime umschlagen kann, das dann mit Gewalt und Terror agiert wie der historische Faschismus. Im Unterschied zum historischen Faschismus wird dazu aber keine besondere Partei gebraucht. Die bestehenden „staatstragenden“ Parteien einschließlich der AFD werden diese Rolle selbst übernehmen.

 

Dienstag, 16. September 2025

Wieder nur ein laues Lüftchen im Oktober?

 

Wo Europa steht im globalen Kampf um Macht und Einfluss, hat das Treffen von Putin und Trump in Alaska und das anschließende Treffen Trumps mit den europäischen Politzwergen in Washington deutlich gezeigt. Es steht im Abseits und schaut hilflos zu, wie die Giganten der Geopolitik, also USA, China, Russland, Indien, Brasilien und Iran die Weltpolitik dominieren. Ob die Welt dabei friedlicher werden wird, ist nicht so sicher. Positiv an ihnen wäre sowieso nur, wenn sie sich in einer hoffentlich entstehenden multipolaren Welt gegenseitig in Schach halten würden.

Ein bisschen Frieden

Die Friedensbewegung geht in ihrem Aufruf zur Friedensdemo am 03.10.2025 überhaupt nicht auf die geopolitische Lage ein. Sie sagt auch nicht, für oder gegen wen wir demonstrieren sollen. Das erinnert mich an das alte Liedchen „Ein bisschen Frieden“, mit dem die Sängerin Nicole 1982 den Grand Prix Eurovision gewann. Will die Friedensbewegung einen Demoerfolg erzielen, indem sie darauf verzichtet, den oder die Adressaten ihres Aufrufs zu nennen? Dann behält Leo Ensel recht, der in den Nachdenkseiten am 23.01.2025 davon sprach, daß die Friedensbewegung „in ihrer jetzigen Erscheinungsform – vergreist und im Ritualismus erstarrt – nicht zukunftsfähig“ sei. „Täubchen und über vier Jahrzehnte alte Parolen sind kaum geeignet, jüngere Menschen hinterm Ofen hervorzulocken“, so Leo Ensel.

Wie wahr diese Einschätzung ist, zeigt die „Erfolgsbilanz“ der letzten Friedensdemonstrationen:

An einer „großen“ Friedensdemonstration am 25.11.2023 nahmen 20.000 Menschen teil.

Rund 13.000 Menschen sind dem Demo-Aufruf von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht am 25.01.2023 nach Berlin gefolgt.

An der Friedensdemonstration am 03.10.2024 in Berlin nahmen 40.000 Menschen teil.

Alle drei Friedensevents wurden überwiegend von der Generation 60 plus besucht.

Über das 10-Jahres-Jubiläum „Stopp Ramstein“ am 28.06.2025 titelte das Manova-Magazin: „Friedenstaube im Tiefflug - „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin … zur Friedensbewegung.“

Zum Vergleich Daten aus den achtziger Jahren (Wikipedia):

„Am 10. Oktober 1981 demonstrierten im Bonner Hofgarten mehr als 300.000 Menschen friedlich gegen Atomwaffen; am 25. Oktober 1981 demonstrierten 200.000 Menschen in Brüssel, am 21. November 400.000 Menschen in Amsterdam. In Bonn und Berlin fanden 1982 anlässlich eines Staatsbesuches von US-Präsident Ronald Reagan große Friedensdemonstrationen statt, am 10. Juni auf den Bonner Rheinwiesen mit ca. 500.000 und am 11. Juni in Berlin mit ca. 50.000 Menschen“.

Es ist wahrscheinlich nicht falsch anzunehmen, daß viele Teilnehmer der Friedensevents 2023 und 2024 von nostalgischen Erinnerungen an die achtziger Friedensjahre inspiriert wurden. Ist es also zu viel verlangt von den Friedensbewegten, mal darüber nachzudenken, daß es nicht mehr um ein bisschen Frieden geht? Die jüngere Generation scheint das zumindest zu ahnen. Es geht darum, den größten Störenfried einer vom Völkerrecht getragenen Weltordnung einzuhegen. Das ist der von den USA angeführte Westen, der nach dem Untergang der Sowjetunion im Siegesrausch sogar in die Welt vor dem Westfälischen Frieden zurückgekehrt ist. Geprägt wurde diese Welt wie heute von Willkür, Gesetz- und Rechtlosigkeit, also von der Macht der Stärkeren und heute von deren undefinierter regelbasierten Weltordnung.

Warum Russland nicht besiegt werden kann und nicht angreifen wird

Die Antwort darauf ist deshalb wichtig, weil der Westen alle Provokationen, Rüstungsvorhaben, Kriege und Sanktionen mit der Behauptung begründet, Russland wolle nach dem Krieg in der Ukraine Europa angreifen.

Die Friedensbewegung drückt sich in ihrem Aufruf für die Friedensdemo am 03.10.2025 vor einer Stellungnahme dazu. Sie begnügt sich mit lauwarmen Appellen wie „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ Kriegstüchtig wofür und gegen wen? Welcher Friede? Auch das ist Nostalgie pur.

Erstens: Russland kann nicht besiegt werden, weil es noch vor den USA die größte Atommacht ist und jeden Angriff, der seine nationale Existenz bedroht, mit Atomwaffen beantworten wird. Das steht so in der russischen Militärdoktrin. Die USA wissen das und werden sich aus entsprechenden europäischen Angriffsbemühungen heraushalten. Europa wäre nach einem Angriff auf Russland ein atomar verseuchter Schrotthaufen.   

Zweitens: Russland braucht Europa nicht (mehr). Europa hat sich mit seiner Vasallentreue zu den USA in dem Moment aus dem Spiel um die Weltmacht genommen, in dem Donald Trump endgültig mit der Mär Schluss machte, die USA seien allzeit ein treuer Verbündeter Europas. Das waren sie nie. Alle historischen Dokumente aus dem zweiten Weltkrieg belegen, daß sie Europa benutzt haben, um selbst Weltherrscher zu werden. Jetzt sind die europäischen Zwergerl ganz allein und überflüssig.

Russland hat sich derweil mit mächtigeren Ländern verbündet, allen voran China und Indien, aber auch mit fast dem ganzen globalen Süden und insbesondere mit den BRICS+-Staaten und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Das ist die tonangebende Weltmehrheit, politisch, wirtschaftlich und wohl auch schon militärisch.

Warum also soll Russland diesen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Scherbenhaufen angreifen:

Frankreich erstickt gerade an seinem gigantischen Schuldenberg und seiner chaotischen, ausweglosen politischen Situation, die jede wirtschaftliche und politische Lösung blockiert. Verursacht wurde diese Blockade durch die Machtspielchen seines Präsidenten Macron, der damit ein Patt zwischen Links und Rechts hervorrief, das verhindert, daß wichtige Gesetzesvorhaben, insbesondere das Finanzgesetz, eine parlamentarische Mehrheit erhalten.

Deutschland verharrt seit mindestens drei Jahren in der Rezession, seine einst glorreiche Autoindustrie ist am Absaufen, die Quelle des deutschen Wohlstands, das billige russische Erdöl, hat Deutschland selbst versiegelt, ein wachsender Teil der deutschen Industrie wird von den USA kannibalisiert, die Kosten für die weitere Unterstützung der Ukraine werden die USA vor allem Deutschland aufbürden. Zusätzlich werden die Kosten für die gigantische Aufrüstung dafür sorgen, daß Deutschland in einem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Chaos untergeht.

Ebenfalls in schwere politische, wirtschaftliche und soziale Turbulenzen sind auch andere wichtige Länder der EU geraten: Niederlande, Polen und Spanien.

Die Angst vor dem Untergang und dem endgültigen Verlust jeglicher politischer Reputation ist die eigentliche Ursache, warum die Mafiaeliten, wie einst die Hitlerfaschisten, ihr Heil in Aufrüstung und Kriegsvorbereitung suchen.

Vervollständigt wird dieses katastrophale Bild durch die EU-Mafiaelite, deren führende Schrottgestalten Ursula von der Leyen, Maroš Šefčovič und Kaja Kallas bis über die Haarspitzen in ihrer russophoben Ideologie abgesoffen sind. Die Bürokratisierung dieses künstlichen Gebildes unter der Dominanz der Konzerne ist inzwischen so weit fortgeschritten, daß nur noch der allseitige EXIT die EU-Staaten retten kann.

Wenn sie tatsächlich die EU übernehmen wollten, müssten die Russen vielleicht 20 Jahre warten. Dann ist die EU sowieso am Ende. Für ein solches Abwarten spräche eine alte chinesische Weisheit: „Die Kunst des Krieges besteht darin, den Feind zu besiegen, ohne tatsächlich Schlachten führen zu müssen“ (Sun Tzu).   

Die Orwell-Medien

Unterstützt und angetrieben werden die europäischen Mafiaeliten durch die gekauften und/oder von den globalen Eigentümern manipulierten Mainstreammedien. Auch jetzt noch, nach dem Gipfeltreffen der USA mit Russland, überschlagen sich die bundesdeutschen Orwell-Medien in Kriegspropaganda.

Ein gutes Beispiel für den Stumpfsinn, mit der sie stereotype Parolen in die Welt plärren, bietet fast jeden Tag Bayreuths Nordbayerischer Kurier, der sich nicht scheut, immer wieder selbst beim Spiegel als unglaubwürdig markierte Journalisten zu zitieren (Franz Feyder - ein furchtbarer Journalist). Obwohl diese Parolen allein durch Trumps wiederholte Äußerung, daß der Westen den Krieg in der Ukraine durch seine jahrelange provokative Politik gegen Russland verursacht habe, so überholt und bescheuert sind wie die Behauptung, die Erde sei flach (Das ist ein Krieg, der niemals hätte stattfinden dürfen).

„Heute wird von den herrschaftszentrierten Propagandamedien, zu denen diese einst bedingt vertrauenswürdigen Medien geworden sind, entweder feindselig berichtet oder Ereignisse werden einfach totgeschwiegen, wenn sie nicht ins geframte Mainstream-Weltbild passen“ (Der Informationskrieg der Orwellmedien). Das habe ich am 23.11.2023 in meinem Blog geschrieben. Es gilt nach wie vor, wie eine BSW-Meldung zeigt: „Wir brauchen euch jetzt, um die Demonstration am 13. September auch wirklich groß zu machen. Auf die Mainstreammedien können wir hier nicht zählen. Teilweise wird von der Hauptstadtpresse selbst das Schalten bezahlter Anzeigen abgelehnt – „aus grundsätzlichen Erwägungen“, wie es heißt.“

Das Imperium will neue Kraft tanken

„Eine multipolare Welt eröffnet erst wieder den Spielraum für nationale Friedenspolitik mit selbstgewählten internationalen Partnern“. Mit diesem Satz wollte ich einen Absatz einleiten, mit dem ich die politischen Möglichkeiten schildere, die eine multipolare Welt den unabhängig gewordenen Staaten auf dem Boden des Völkerrechts bieten würde. Doch dann kam am 05.09.2025 ein Artikel in Politico: „Pentagon plan prioritizes Homeland over China threat“. In deutschen Medien habe ich darüber nichts gefunden.

In der deutschen Übersetzung heißt es dann weiter: „Pentagon-Beamte schlagen dem Ministerium vor, den Schutz des Heimatlandes und der westlichen Hemisphäre zu priorisieren, eine auffallende Umkehrung des jahrelangen Mandats des Militärs, um sich auf die Bedrohung durch China zu konzentrieren.

Ein Entwurf der neuesten nationalen Verteidigungsstrategie, die letzte Woche auf dem Schreibtisch von Verteidigungsminister Pete Hegseth landete, stellt nationale und regionale Missionen vor, die Gegnern wie Peking und Moskau entgegentreten, so drei Personen, die über frühe Versionen des Berichts informiert wurden.“

Es gibt jetzt schon Indizien dafür, daß das US-Imperium vor einem finalen Krieg gegen den globalen Süden, angeführt von China, Russland, Iran, Indien bzw. den BRICS+-Staaten gegenwärtig zurückscheut, weil vor allem Russland und China jetzt schon so stark sind, daß ein amerikanischer Sieg in einem Krieg gegen sie bereits unwahrscheinlich geworden ist. Russland hat den ukrainischen Stellvertreterkrieg ja gewonnen. Andererseits bleibt die Frage, ob der globale Süden sich sogar auf einen Deal mit den Trumpschen USA einlassen wird, mit dem die Welt in zwei geopolitische Einflusssphären aufgeteilt würde. Haben Trump und Putin in Anchorage über einen solchen Deal verhandelt?

Was wollte beispielsweise Donald Trump mit diesem Statement sagen: „Scheint, als wären Russland und Indien an „dunkelstes China“ verloren“? Die Konzentration auf die eigene Nation ist bereits in Trumps „Make America great again“ angelegt, die vorübergehende Begrenzung des globalen Anspruchs auf die westliche Hemisphäre wäre eine Übertragung der uralten Monroe-Doktrin auf den globalen Westen. Diese erweiterte Anwendung der Monroe-Doktrin zeigt sich im aggressiven Vorgehen Washingtons gegen Venezuela, in der angedrohten Unterwerfung Kanadas und Mexikos unter die USA, dem noch verbalen Anspruch auf Grönland und dem aggressiven Vorgehen der USA gegen die EU und deren Versuche, die amerikanischen Techkonzerne mit europäischen Normen einzuhegen (Google). Auch die Abschirmung der EU vor nicht amerikanischen Technologien (z.B. Huawei, chinesische KI), das Aufdrängen amerikanischer Produkte (Rüstungsgüter, LNG) sind Indizien dafür, daß die USA ihr Imperium straffer und rigider als bisher unter Kuratel stellen wollen.

Andererseits wissen die Staaten des globalen Südens, daß dieses Imperium nicht endgültig von seinen Weltdiktaturplänen lassen wird. Das schwächelnde US-Imperium will einfach Kraft tanken für einen neuerlichen Ansturm. Friedliche Absichten sind von einem aggressiven, seit 350 Jahren völkermordenden Kapitalismus nicht zu erwarten.

Das Völkerrecht durchsetzen

Es ist naiv, angesichts dieser Weltlage von „ein bisschen Frieden“ in Europa zu träumen:

Wollen die Friedensbewegten, daß das Imperium gemeinsam mit der NATO weiter gegen alle unbotmäßigen Staaten Krieg führt oder deren Bevölkerungen mit tödlichen Sanktionen bedroht, um sie zur westlichen Räson zu bringen? In ihrem Aufruf fordern sie jedenfalls nicht den Austritt Deutschlands oder gar der EU aus der völkermordenden NATO. Akzeptieren sie Chaos, Völkermord, Not und Elend überall, nur nicht in ihrer europäischen Wohlfühloase? Sehen sie nicht, daß auch Europa vom Imperium schamlos ausgeplündert und unterdrückt wird? Was ist mit der Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline durch das Imperium? Was ist mit der früher so beschworenen internationalen Solidarität? Würde die es nicht erfordern, daß sich die EU auf die Seite des globalen Südens stellt und dessen Kampf gegen das völkermordende Imperium unterstützt, also auch gegen die NATO? Sehen die Friedensbewegten nicht, daß es vor allem Zeit wird, die zu unterstützen, die das Völkerrecht gegen das Imperium durchsetzen wollen, um damit einen neuen, diesmal globalen „Westfälischen Frieden“ zu erreichen?

Wer wirklich daran mitarbeiten will, das Völkerrecht gegen das US-Imperium und seine globalen Vasallen durchzusetzen, muß mehr tun und fordern als das, was die Friedensbewegten auf der Agenda haben:

Ablösung der US-orientierten Mafiaelite durch politische Kräfte, die sich am Völkerrecht orientieren,

Friedensvertrag mit Russland,

Deutschland raus aus der NATO,

Schließung aller militärischen Einrichtungen der USA in Deutschland,

Zusammenarbeit mit allen Ländern, die das Völkerrecht gegen das US-Imperium und seine Vasallen durchsetzen wollen,

Gewaltmonopol für einen wirklich repräsentativen Weltsicherheitsrat ohne Vetorecht für einzelne Staaten,

Ablösung der Fassadendemokratie durch eine volkssouveräne Demokratie.

Weniger zu wollen, nützt nichts; denn dieses Imperium der Apokalypse wird nicht eher ruhen als bis es die Völker dieser Welt entweder durch einen Atomkrieg umgebracht oder den Planeten ökologisch zerstört und/oder die Menschen in Mensch-Maschine-Einheiten, in der Science-Fiction gerne „Borgs“ genannt, verwandelt hat.

Dienstag, 29. Juli 2025

Die bunte Welt der Bürgerkinderchen

 



Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so bunt ist,
weil mein Schatz ein (Stolzing) ist.

(6. Strophe eines passenden Kinderliedes).


Gleich zweimal konnte man die bunte Welt der Bürgerkinderchen am 25.07.2025 in Bayreuth erleben. Im Bayreuther Festspielhaus konnten die versammelten Kakistokraten (Elite der Schlechtesten) die bunteste Inszenierung der Meistersinger bejubeln, seit Wagner in Bayreuth gegeben wird. Unten in der Stadt zog das bunte CSD-Völkchen umher, sich selbst feiernd als ultimativer Widerstand.

Evchen will einen von und zu

Oben auf dem grünen Hügel ging es nicht mehr wie einst um die Auseinandersetzung mit Deutschtum und Antisemitismus, sondern schlicht darum, wie Evchen ihren von und zu, also Walther von Stolzing, kriegt. Die Vorlage für die Inszenierung könnte ein Liebesromanheftchen aus der Serie „Bastei-Fürsten-Roman“ gewesen sein, das vom Regisseur Matthias Davies in eine bunte Komödie verwandelt worden ist, wie der Frosch im Märchen in einen gutaussehenden Prinzen. Weil es nicht ohne Irrungen und Wirrungen, Kabale und Liebe, Intrige, Mobbing und bunt choreographierte Prügelei abgeht, dauert es 4 Stunden und 20 Minuten, bis Evchen unter die Haube gebracht worden ist. Daß sie dabei Sachsens Mahnung, doch die Meister nicht zu verachten, ganz und gar missachtet, fällt in all dem bunten Festwiesengewimmel der bunten Bürgerkinderchen gar nicht mehr auf.

Die Vereinigung der Verfolgten des Nicht-Queeren-Regimes

Das Kürzel „VVN“ steht im wirklichen Leben für „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“, also für eine Organisation von Menschen, die in ihrem Leben mit Mord, Totschlag, Zuchthaus und Konzentrationslager konfrontiert waren. Von solcher wirklichen Verfolgung wissen die CSD-ler nichts. Selbst von der Diskriminierung und Verleumdung schwuler und lesbischer Menschen wissen sie höchstens noch aus den Erzählungen ihres schwulen(?) Opas, weil diese Zeit mit der 68-er Bewegung zu Ende ging.

Ihr Geschwätz von Verfolgung und Widerstand ist wichtigtuerische Koketterie mit vergangener Wirklichkeit, wie sie auch jene „tapferen Verehrer historischer Widerstandskämpfer“ zeigen, die ich in meinem gleichnamigen Blogpost würdigte. Sie spielen Widerstand, so wie Kinderchen im Kindergarten Räuber und Gendarm spielen. Was wirklich geschieht in der Welt, wollen sie gar nicht wissen.

Logans Run

Mich erinnert das kindische Treiben der Bürgerkinderchen an den dystopischen Science-Fiction-Film „Logans Run“. In ihm geht es um das Leben einiger tausend Menschen, die nach einem Atomkrieg in den Untergrund geflüchtet sind. Betreut und fürsorglich beaufsichtigt werden sie vom einzigen Erziehungsberechtigten, einem Supercomputer. Er versorgt sie mit allem Notwendigen und bietet auch unterhaltsame Events, damit es seinen weitgehend untätigen und dumm gehaltenen Kinderchen nicht langweilig wird.

Mit 30 werden sie umgebracht. Das merken sie aber nicht, weil sie den Mord an ihren zu alt gewordenen Mitkinderchen als spektakulären bunten Event geboten bekommen, mit dem die Ermordeten angeblich in ein anderes Leben transzendiert werden.

Danach widmen sie sich dem nächsten Event. So wie es in unserer heutigen Spektakelgesellschaft ja auch darum geht, von einem amüsanten Event zum nächsten zu springen. Der Schluss, wenn die Bürgerkinderchen ihre unterirdische Welt verlassen, passt nicht. Bürgerkinderchen kämen niemals auf die Idee, ihre Wohlfühloase freiwillig zu verlassen. Auch nicht für noch so viel Freiheit.  


Sonntag, 22. Juni 2025

Zwei Pariastaaten gegen die Welt

 Was ein Pariastaat ist, beschreibt Wikipedia: „Als ein Pariastaat wird, in Anlehnung an die Bezeichnung „Paria“, eine ausgestoßene Nation bezeichnet, die sich entweder nicht an internationale Gepflogenheiten der Zusammenarbeit im Sinne der internationalen Gemeinschaft (zum Beispiel Vereinte Nationen) hält oder von mindestens einer Großmacht als solche eingestuft wird. Einem solchen Staat drohen internationale Sanktionen, internationale Isolation (also der Ausschluss aus der Weltgemeinschaft) oder sogar die militärische Invasion.“

Nach dem gestrigen Angriff der USA auf den Iran sind sie und Israel, das schon seit dem 13.06.2025 den Iran bombardiert, endgültig zu Pariastaaten verkommen. Beide verstoßen permanent gegen das Völkerrecht, überfallen andere Staaten mit militärischer Gewalt, ermorden andere Völker, darunter tausende Kinder und arbeiten mit Erpressung, politischem und wirtschaftlichem Zwang und sonstigen Mafiamethoden. Mit ihrem permanent verbrecherischen Verhalten stellen sie sich außerhalb der menschlichen Gemeinschaft auf diesem Planeten.

Gegen sie muß sich jetzt die Weltgesellschaft erheben, um sie endlich zu stoppen. Sie müssen isoliert werden, indem man jede wirtschaftliche, politische, wissenschaftliche und militärische Zusammenarbeit mit ihnen einstellt. Eine sofort einzuberufende Vollversammlung muß den Sicherheitsrat aufrufen, weitreichende Sanktionen gemäß Artikel 39 der UN-Charta gegen sie zu beschließen, wie sie Wikipedia beschreibt. Das gilt auch für alle Staaten, die sie weiter unterstützen, also vor allem für die westlichen US-Vasallen.

Leider haben die USA im Sicherheitsrat ein Vetorecht, weshalb ein Aufruf zu Sanktionen durch die Generalversammlung erstmal keine praktischen Auswirkungen haben wird. Die Staatenwelt kann aber Bemühungen intensivieren, den Dollar als Weltwährung abzulösen, nicht mehr in US-Staatsanleihen, Ressourcen, Dienstleistungen usw. zu investieren und die beiden Pariastaaten überhaupt aus den weltwirtschaftlichen Zusammenhängen auszuschließen.

Nicht nur die Staatenwelt, sondern auch jeder Mensch auf diesem Planeten sollte sich nach Möglichkeit an der Isolation dieser Pariastaaten beteiligen. Von Völkermördern kauft man nichts, besucht sie nicht, kommuniziert nicht mit ihnen und isoliert sie in jeder erdenklichen Weise.

Eine militärische Invasion der Pariastaaten verbietet sich von selbst, weil beide atomar bewaffnet sind.  

Donnerstag, 19. Juni 2025

Die Allianz der Psychopathen

 

Die aktuellen vier Reiter der Apokalypse sind für mich Trump, Netanjahu, Selenskyj und Europa. Alle vier unterscheiden sich von rationalen Politikern wie Putin, Lula da Silva und Xi Jinping durch ihr sprunghaftes, unvorhersehbares und unzuverlässiges Verhalten. Es sind Psychopathen.

Man kann das gesellschaftliche Leben eigentlich nicht mit dem Tun von Personen erklären. Dazu muss man gar nicht Marx zitieren, es genügt Niklas Luhmann. Er beschreibt das gesellschaftliche Rollenverhalten der Menschen in seinen systemtheoretischen Schriften sogar ausführlicher als Marx. Gerade Spitzenpolitiker sind nach ihm an eine ungeschriebene Stellenbeschreibung gebunden, die ihnen nur wenig persönlichen Spielraum lässt. Möglicherweise hat uns das während der jahrelangen geistigen Abwesenheit Joe Bidens vor einem Atomkrieg bewahrt, weil andere seine Aufgaben verantwortungsvoller als er selbst wahrnahmen. Psychopathen scheinen diese Regel außer Kraft setzen zu können.

Trump

Der globale Oberpsychopath residiert in Washington. Er zeigt alle oben genannten Eigenschaften, gefällt sich darin, Andere zu täuschen, bricht alle Verträge, lebt mit seinem Weltbild außerhalb der Wirklichkeit, verwechselt beispielsweise den ersten mit dem zweiten Weltkrieg, ist unfähig, anderen länger als 2 Minuten zuzuhören, wird von seinen ungezügelten Emotionen gesteuert und ist ein krankhafter Narziss. Er ist die gefährlichste lose Kanone an Bord des Weltschiffes.

Gezeigt hat er das vor wenigen Tagen mit einer selbstgefälligen, zynischen Geste, mit der er kundtat, er habe vom israelischen Angriff auf den Iran gewusst und befürworte ihn, inclusive der Ermordung von iranischen Wissenschaftlern und Militärs. Die Verhandlungen mit Teheran hat er, in Absprache mit Netanjahu, offensichtlich nur geführt, um den Iran in Sicherheit zu wiegen.

Es gibt zahlreiche Hinweise, daß Trump ebenso dement ist, wie es sein Vorgänger war.

Netanjahu 

„Der israelische Premier Netanjahu ist den deutschen Nazis zum Verwechseln ähnlich“, schreibt Uli Gellermann in seinem Blog „Rationalgalerie“. Wie Adolf Hitler ist er ein Völkermörder, der die Bevölkerung des Gaza-Streifens ausrotten oder aus der Heimat vertreiben will. Die Schuld an seinem rassistischen Massaker weist er der Hamas zu, die er jahrzehntelang mit Geld aus Katar unterstützt hat, um mit ihrer Hilfe den palästinensischen Widerstand zu spalten und unwirksam zu machen. Er hat inzwischen sieben Kriege im Nahen Osten gestartet: gegen die Palästinenser in Gaza und im Westjordanland, die Huthi im Jemen, die Hisbollah im Libanon und gegen den Libanon, in Syrien, im Irak und aktuell gegen den Iran.

Seine achte Front ist die Heimatfront. „Israels Premier Netanjahu steht unter Druck: Gegen ihn läuft ein Prozess wegen Korruption und Amtsmissbrauch. Zudem ermittelt der Inlandsgeheimdienst wegen Geheimnisverrats. Netanjahu wettert gegen die Justiz“, heißt es auf der Webseite der Tagesschau am 02.12.2024. Den israelischen Geheimdienst Schin Bet versuchte Netanjahu, so dessen Chef Ronen Bar, durch eine Reihe zweifelhafter Forderungen für politische und persönliche Zwecke auszunutzen.

Die politischen Aktionen Netanjahus zielen darauf, einem Strafprozess wegen Korruption und Amtsmissbrauch zu entgehen, der ihm droht, sobald er nicht mehr regiert. Dafür arbeitet er skrupellos mit zionistischen Faschisten zusammen und treibt Israel in den Untergang.

Selenskyj

Seinen Wahlkampf, mit dem er 2019 zum ukrainischen Präsidenten wurde, gewann er mit dem Versprechen, Frieden sowohl im Inneren als auch mit Russland schaffen zu wollen. Danach degenerierte er zur medialen Puppe der ukrainischen Faschisten und deren westlichen Sponsoren. Schon sein immenser Kokainkonsum machte ihn zur erpressbaren und damit leicht steuerbaren Figur.  

„Die Stationierung von Atomwaffen an der Grenze zu Russland ist eine existenzielle Bedrohung für Russland. Selenskyjs Ultimatum, den nuklearen Status der Ukraine zu erneuern, verletzte die letzte der drei Bedingungen der ukrainischen Unabhängigkeit. … die Verpflichtung, ein neutraler, bündnisfreier und atomwaffenfreier Staat zu sein.“ Das sagte Jewgeni Murajew, ehemaliger ukrainischer Abgeordneter, in einem Interview am 8. Januar 2025 in China. Das Ultimatum stellte Selenskyj am 19.02.2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Unmittelbar danach begann der Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24.02.2022.

Dieser Psychopath hat als erpressbarer Beauftragter der ukrainischen Faschisten und stellvertretend für die westliche Allianz der Psychopathen die Ukraine in einen Krieg geführt, den er nicht gewinnen kann. Er ermordet wie einst Hitler sein eigenes Volk.

Europa

In der griechisch-römischen Mythologie ist Europa die Geliebte des Zeus. Die aktuelle Europa ist dagegen eher zur geistesgestörten Hure des Kriegsgottes Mars verkommen. Europa ist schon seit mindestens 500 Jahren in aller Welt als Völkermörderin unterwegs. In Indien sind wegen des englischen Kolonialregimes Hunderte Millionen Menschen gestorben. Die indigenen Einwohner Nordamerikas wurden mehrheitlich umgebracht, in Südamerika wüteten speziell die spanischen Konquistadoren grausam und völkermörderisch.  

Die Handlungen der europäischen Psychopathen beweisen eindrücklich deren psychisch krankhaftes Verhalten:

Die deutschen Politiker befürworten die Aufstellung von atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen in Deutschland, die noch vom alten Cum-Ex-Kanzler Olaf Scholz im Alleingang mit dem dementen US-Präsidenten Joe Biden vereinbart wurde. Neben dem Taurus-Stützpunkt Schrobenhausen werden diese Raketen zum Vorzugsziel russischer Oreshnik werden, wenn die durchgeknallten deutschen Krieger die Provokationen Russlands weiter bis zum Gehtnichtmehr eskalieren.

Am 1. Juni 2025 griffen ukrainische Drohnen mehrere russische Militärflughäfen an. Dieser direkte Angriff auf die russische Abschreckungsfähigkeit hat das nuklearstrategische Gleichgewicht zwischen Russland und den USA gefährdet und damit die Atomkriegsgefahr heftig erhöht. Die europäischen Kamikazepolitiker haben diesen Angriff gleichwohl mit Häme und infantilem Jubel begrüßt wie eine Horde Schulkinder, die sich freut, wenn der unbeliebteste Mitschüler verprügelt wird.

Die kriegsgeile europäische Politkaste, angeführt von Von der Leyen, Emmanuel Macron, Keir Starmer und Friedrich Merz, will den Ukrainekrieg und die selbstmörderischen Sanktionen gegen Russland mit allen Mitteln fortsetzen. Dabei ist dieser Krieg bereits verloren und der unverzichtbare Kriegsbetreiber USA seit Trumps Regierungsübernahme auf dem Rückzug. Ohne die technischen Fähigkeiten der USA wären die europäischen Krieger auf dem Schlachtfeld aber so blind wie ein Maulwurf und leichte, fette Beute für russische Drohnen. Wer in einen solchen Krieg zieht, begeht Selbstmord, bei dem die politischen Kriegstreiber allerdings nur zuschauen würden.

Peinlich und lächerlich wurde der Größenwahn der europäischen Psychopathen, als der deutsche Großkanzler Merz, auch im Namen seiner europäischen Kollegen, drohte: „Wir fordern einen 30-tägigen Waffenstillstand, um in dieser Zeit Friedensgespräche vorzubereiten. Der Ball liegt nun bei Putin. Putin muss auf diesen Vorschlag reagieren.“ Die deutsche, in Russland lebende Journalistin Dagmar Henn machte daraus: „Deutsches Ultimatum an Putin: Wenn die Uhr nicht mehr läuft, kommt der Kuckuck“.

Das letzte G7-Treffen verlies Trump vorzeitig. Auch das zeigt die „Wertschätzung“, die Europa bei den geopolitischen Giganten wie USA, Russland, Indien und China noch findet. Es ist bedeutungslos geworden. Die europäischen Psychopathen versuchen, ihre geopolitische Verzwergung zu verschleiern, indem sie Billionen Euro für die Rüstung verschwenden. Erreichen werden sie damit nur, den Untergang Europas zu beschleunigen. Das ist auch gut so. Wenigstens das europäische Völkermorden muß endlich beendet werden.  

Fazit

Durch seine Täuschungsmanöver im Fall des Angriffs Selenskyjs auf die atomare Abschreckungsfähigkeit Russlands und besonders die Täuschung Irans über die amerikanische Verhandlungsbereitschaft hat der Oberpsychopath in Washington endgültig jede Glaubwürdigkeit verloren. Er steht als dummdreister Clown da, mit dem man tunlichst keine Geschäfte macht. Seine „Deals“ kann er vergessen, seine Erpressungspolitik via Zöllen ist so gut wie gescheitert. Der globale Süden schart sich fast einheitlich um die seriösen Politiker aus China, Russland, Brasilien, Indien und überhaupt die BRICS+-Staaten.

Mit der Hinwendung der USA zu Israel ist Selenskyj endgültig am Ende. Und mit ihm Europa, das mit den Aufräumarbeiten in der Ukraine allein gelassen werden wird, was seinen Ruin noch beschleunigen wird.

In Israel haben bereits 1 Million Israelis das Land verlassen. Zwei weitere Millionen wollen es verlassen, werden aber derzeit daran gehindert. Verliert es tatsächlich die Hälfte seiner 6 Millionen Einwohner, ist es am Ende. Seine Wirtschaft ist das sowieso schon, sie wird nur noch durch die finanziellen Transfers aus Amerika vor dem Bankrott bewahrt. Seine zweifelhaften militärischen Erfolge sind nur noch das Vorspiel zu seiner finalen wirtschaftlichen Niederlage, die schon dadurch forciert wird, daß die nichtwestliche Welt mit diesem Pariastaat keine Geschäfte mehr machen will.

In einer untergehenden Zivilisation lässt ihre politische, wirtschaftliche und kulturelle Bindungswirkung nach. Das macht sie anfälliger für das Auftreten von Psychopathen und deren ebenso psychopathische Gefolgschaft. Ist das so, ist jeder Gedanke an Aufklärung und Widerstand sinnlos. Wer Psychopathen regieren lässt, geht unter.  

Dienstag, 22. April 2025

Heraus zum proletarischen Klassenkampf gegen den DGB

 

Mit dem Ruf „Heraus zum 1. Mai“ ruft der DGB jährlich einmal die Mitglieder der Gewerkschaften auf die Straße, dieses Mal für „Mach Dich stark mit uns!“. Zumindest einer der mächtigen DGB-Funktionäre hat das wohl falsch herum verstanden. Er hat sich selbst stark gemacht, wie die „junge welt“ berichtete: „Der Volkswagen-Konzern pflegt ein recht enges Verhältnis zu seinen Betriebsratschefs. Sie sind zumeist nicht einfache Arbeitnehmervertreter, sondern agieren und kassieren im Multi-Milliarden-Konzern gelegentlich wie Topmanager. Zugleich sind sie Mitglieder des Aufsichtsrats des Gesamtkonzerns und in dessen Präsidiums. Das führt gelegentlich zu Problemen, die Öffentlichkeit und Justiz irritieren und letztere zum Handeln zwingen, wie jetzt erneut deutlich wird: Wegen möglicherweise überhöhter Betriebsratsvergütungen muss sich der frühere Vorsitzende des VW-Gesamtbetriebsrats Bernd Osterloh vor Gericht verantworten.“ Das Verfahren ist bis heute nicht abgeschlossen.

Betriebsräte statt Rätedemokratie

Das Betriebsrätegesetz, auf das Osterloh und viele andere „Betriebsratsfürsten“ ihre innerbetriebliche Macht gründen, entstand 1920 als konterrevolutionäres Gesetz gegen die Forderungen der Arbeiter- und Soldatenräte nach einer Räterepublik, in der diese Räte gleichberechtigte Mitwirkungs- und Kontrollrechte in Staat und Wirtschaft bekommen sollten (Zur Geschichte des Betriebsräte- und des Betriebsverfassungsgesetzes). Die damalige Mehrheitssozialdemokratie (MSPD) zog alle Register, um diese Forderung nach einer revolutionären Räterepublik im Verein mit der Obersten Heeresleitung (OKH), der reaktionären Staatsbürokratie und den Unternehmerverbänden abzuschmettern. Im Laufe ihrer antidemokratischen Konterrevolution ließ die sozialdemokratische Regierung Tausende Rätedemokraten ermorden, die meisten durch die präfaschistischen Freikorps, die auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht umbrachten.

Mit dem Betriebsrätegesetz von 1920 wurde der Rätedemokratie der Wind aus den Segeln genommen. Es ist bis heute ein müder, weitgehend wirkungsloser Abklatsch rätedemokratischer Vorstellungen geblieben. Besonders die zentrale Bestimmung, daß die Betriebsräte vertrauensvoll mit der Unternehmungsleitung zusammenarbeiten müssen, verhindert eine wirklich effektive Vertretung der Arbeiterinteressen im Betrieb. Schon damals lehnten sich die Gewerkschaften nicht gegen die reaktionäre Sozialdemokratie auf, sondern folgten ihr wie ein Hündchen seinem Herrchen/Frauchen. Dafür garantiert allein die immer noch weitgehende personale Übereinstimmung der Oligarchien in Gewerkschaften und Sozialdemokratie (sieben von acht Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften sind SPD-Mitglieder – Stand 2025).

100 Jahre »Sozialpartnerschaft« – 100 Jahre zu viel

Mit dieser Überschrift versah „LabourNet Germany“ einen lesenswerten Bericht über die Jubelorgie zum 100jährigen Bestehen der deutschen „Sozialpartnerschaft“: „Da ist eine große Feier angesetzt, mit Bundespräsident und pipapo: 100 Jahre Sozialpartnerschaft. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände klopfen sich im Historischen Museum zu Berlin gegenseitig auf die Schulter. So ist am 16. Oktober 2018 ein Dokument der Zeitgeschichte entstanden, das belegt, wie abgehoben, wie weltfremd, wie gefangen in neoliberalen Denkstrukturen zumindest auch große Teile der deutschen Gewerkschaften sind – nach 100 Jahren ein weiteres „historisches Ereignis“.

Angefangen hat diese „Sozialpartnerschaft“ mit dem „Stinnes-Legien-Abkommen“ 1918, das vom Unternehmerlager angestoßen wurde, um die revolutionären Forderungen der Arbeiterbewegung auszuhebeln. Mitgemacht hat damals nicht nur die Sozialdemokratie, mitgemacht haben auch die Gewerkschaften. Zumindest bei mir haben sich die Gewerkschaften mit dieser Jubelorgie endgültig lächerlich gemacht; denn wie kann man Sozialpartner nennen, wer seit Jahrzehnten den Sozialstaat zertrümmert, immer mehr Menschen in die Altersarmut verdammt, Wohnungen unbezahlbar macht und Löhne senkt? Für mich sind die Gewerkschaften und die Sozialdemokratie spätestens damit am gegnerischen Ufer des Klassengrabens gelandet.

Oder, wie ich es formulierte: „Die Funktionäre in den Parteien, Gewerkschaften, beim Staat, in den Parlamenten, bei den Arbeitgeberorganisationen, selbst in NonProfitOrganisationen sind austauschbar geworden. Sie haben in Ausbildung und/oder Studium die gleiche totalitäre Ideologie aufgesaugt. Die Parteioligarchien und Parlamentsfraktionen "erneuern" sich zum großen Teil aus dem Mitarbeiterstamm, also durch Inzucht. Man begegnet den immer gleichen Sesselfurzern“ (im Film „Matrix“ ist es Mr. Smith).

Auffällig wird diese Austauschbarkeit immer dann, wenn Gewerkschafter Jobs beim Klassengegner übernehmen. Das passiert des Öfteren, weil Unternehmen dadurch engagierte Gewerkschafter auf ihre Seite locken können: Früher war Klaus Lang in der Leitung der IG Metall. Heute ist er Geschäftsführer eines Stahlwerks.

Selbst dort, wo es „nur“ um Löhne und Tarife geht, agieren die Gewerkschaften, als seien sie beauftragt, die eigene Klientel ruhig zu stellen und zu weitgehende Forderungen zu verhindern, mit denen die Profite des Kapitals beschnitten werden könnten. Deutlich wurde das zuletzt bei den Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst (Ein Armutszeugnis).

Begründet wurde das Verhalten der Gewerkschaftsführungen von dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Ralf Krämer 2012 mal so: „Dabei wissen die Beschäftigten selbst, dass die Ergebnisse von Tarifverhandlungen hinter den Forderungen zurückbleiben werden und akzeptieren das auch, wenn nachvollziehbar nicht mehr durchsetzbar war, wie die in der Regel hohen Zustimmungsraten bei Abstimmungen über Tarifabschlüsse belegen.“

Das tun sie aber nicht immer:Das am 6. April von Verdi-Chef Frank Werneke präsentierte, von der Bundestarifkommission öffentlicher Dienst (BTK öD) mehrheitlich beschlossene Tarifergebnis für die 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst hat in weiten Teilen der Mitgliedschaft für Enttäuschung und Empörung gesorgt“, wie ein Artikel in der jungen Welt belegt: Ein Armutszeugnis.

Eine ausführliche Beschreibung der sozialpartnerschaftlich organisierten Gewerkschaften und ihrer Drift in Rassismus und reaktionäre Gesellschafts- und Tarifpolitik beschreibt die junge Welt am Beispiel Österreichs: Disziplinierung statt Kampf.

Friedenspolitik a la Gewerkschaften

In seinem Blog schreibt der Journalist Norbert Haering am 13.04.2025: „Der DGB unterwandert Ostermärsche mit einem Plädoyer für Aufrüstung“. Deutlich wird das, wenn man die „Erklärung des DGB zu den Ostermärschen 2025“ mit der „Gemeinsamen Stellungnahme der Kooperation für den Frieden und des Bundesausschusses Friedensratschlag“ vergleicht.

Die klaren Forderungen der Friedensbewegung werden gar nicht erst aufgelistet:

·         Abrüstungsverhandlungen ja – Europäische Aufrüstung nein

·         Keine neuen US-Raketen in Deutschland

·         Diplomatie statt Kriegsverlängerung in der Ukraine

·         Keine Waffenlieferungen an Israel

·         Geld für Soziales, Gesundheit, Bildung, Klima usw. statt für Rüstung

·         Entwicklung sozialer Verteidigung statt Rüstungsforschung, zivile Konfliktbearbeitung statt Wehrdienst

·         Schutz von Kriegsdienstverweiger*innen und Geflüchteten

In der Überschrift seiner Erklärung schreibt der DGB: „Frieden sichern, Verteidigungsfähigkeit erhöhen, Militarisierung stoppen“. Im weiteren Text warnt er vor einer „blinden Militarisierung“. Er ist also nicht gegen Militarisierung schlechthin, sondern nur gegen die blinde (was immer das heißen soll). Der ganze Text wirkt, als hätte der DGB ihn von den Kriegstreibern in Politik und Rüstungsindustrie abgeschrieben. Damit setzt der DGB auch friedenspolitisch seine Tradition als treuer Vasall der SPD fort. Er findet auch die „Investitionen“ in die Rüstungsindustrie ganz super (Hauptsache Arbeitsplätze).  Auch daß ethische Ansprüche hinter den Ansprüchen der Gewerkschafter auf Arbeitsplätze zurückstehen müssen, hat Tradition: „In den 1970er Jahren demonstrierten Gewerkschafter für Atomkraftwerke, um Jobs in öffentlichen Energiekonzernen zu sichern. Kieler Werftarbeiter streikten 1980 für den Export von Unterseebooten in das von einerMilitärdiktatur beherrschte Chile“ (obiger Link).

Völkermord in Palästina

„In ihrem 49seitigen Report vom 13. März 2025 mit dem Titel “More than a human can bear” (Mehr als ein Mensch ertragen kann) beschreibt die "Unabhängige Internationale Untersuchungskommission betreffend das besetzte palästinensische Territorium einschließlich Ost-Jerusalem und Israel" Israels "systematischen Gebrauch von sexueller, reproduktiver und anderer Formen geschlechtsspezifischer Gewalt" seit dem 7. Oktober 2023 im besetzten palästinensischen Territorium“ (Völkermordfall Gaza). Davon berichtet die Rechtsanwältin Dr. Jutta Stoll LL.M. auf der Webseite https://www.anwalt.de/ : Das von den zionistischen Kriegsverbrechern um Netanjahu und Spießgesellen in Palästina täglich begangene Massaker an den Palästinensern, darunter zehntausende Kinder, ist Völkermord.

Beim DGB steht das Jahr 2025 dagegen „im Zeichen der besonderen Verbindung mit dem israelischen Gewerkschaftsbund Histadrut“: „Wir sind stolz darauf, dass uns die Geschichte verbindet“, erklärte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi am 1. April auf einem Festakt anlässlich dieses Jubiläums eines vor 50 Jahren geschlossenen Partnerschaftsabkommens: Der DGB ist stolz darauf, Partner von Völkermördern zu sein.

Fazit:

Wer die Regeln einer totalitären Gesellschaft akzeptiert, unterstützt sie. Das allein macht alle gewerkschaftlichen Bekenntnisse zu Demokratie, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität zu purem Hohn.

Die Gründer der Arbeiterbewegung sahen die Aufgabe der Gewerkschaften noch ganz anders: „Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals. Sie verfehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht einen unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie verfehlen ihren Zweck gänzlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehenden Systems zu führen, statt gleichzeitig zu versuchen, es zu ändern, statt ihre organisierten Kräfte zu gebrauchen als einen Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeiterklasse, das heißt zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems.“ K. Marx, Lohn, Preis und Profit, MEW 16, 152. (https://marx-forum.de/marx-lexikon/lexikon_g/gewerkschaft.html)


Freitag, 14. März 2025

Die Zombiegesellschaft

Wer sich viel mit Politik beschäftigt und sie auch verstehen will, konnte sich in den letzten Jahren nicht allein auf die Analyse des politischen Geschehens konzentrieren. Es wurde immer wichtiger zu verstehen, welche psychischen Mechanismen Mensch und Gesellschaft antreiben und bestimmen. Dazu ist in dieser Zeit auch vermehrt Literatur veröffentlicht worden. Für mich ist aufgrund dieser Literatur und natürlich auch der alltäglichen Nachrichten ein entsetzliches Bild des westlichen Menschen und seiner Gesellschaft entstanden:

Die Machthaber haben den Dialog mit den Regierten so gut wie auf null reduziert, seit sie respektive ihre Propagandaexperten das Instrument der kognitiven Kriegsführung beherrschen. Das war gleich nach der Bundestagswahl 2025 zu erkennen, nach der die Wahlsieger praktisch noch am Wahlabend das Gegenteil von dem verkündeten, was sie vor der Wahl gesagt hatten.

Sämtliche Behauptungen, die während der Corona-Fake-Pandemie von den Politclowns und ihren willfährigen „Experten“ zur Begründung ihrer irrsinnigen Politik aufgestellt wurden, sind inzwischen widerlegt worden. Heute ist sicher, dass das Corona-Virus im Auftrag der US-Regierung in einem Labor im chinesischen Wuhan zu einer genetischen Biowaffe manipuliert wurde. Wer das in den letzten fünf Jahren behauptete, wurde als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert und verfolgt. Eine „Aufarbeitung“ der ganzen Expertenlügen wird es nicht geben, weil dazu weder die Regierenden noch die Regierten bereit sind.

Mit Donald Trumps Kennzeichnung des Ukrainekrieges als Stellvertreterkrieg des Westens gegen Russland ist das Narrativ von Russland als völkerrechtswidriger Aggressor zusammengebrochen. Trotzdem wollen die europäischen Politpsychopathen diesen Krieg mit Hunderten Milliarden Euro schweren Rüstungsetats fortführen.

Die EU-Kommission will sogar die Billionen Euro „mobilisieren“, die EU-Bürger angespart haben. Die wegen Korruption und zwielichtiger Geschäfte mit Pharma-Gangstern verrufene Kommissionspräsidentin Van der Leyen will also die Ersparnisse der Bürger rauben. So, wie der Westen auch die 300 Milliarden Euro „eingefroren“, also geraubt hat, die Russland gehören.  

Daß die EU den Krieg gegen Russland schon wegen der fehlenden US-amerikanischen Unterstützung (Satelliten, Starlink, geheimdienstliche Logistik) krachend verlieren wird, ignorieren sowohl diese Psychopathen als auch ihre ebenso psychopathischen Wähler.

Die ganze Welt verurteilt den Krieg der israelisch-zionistischen Kriegsverbrecher als Völkermord. Nur der Westen unterstützt diesen Völkermord nicht nur politisch-moralisch, sondern auch mit gigantischen Waffenlieferungen. Das gilt besonders für Deutschland, wo Gegner des zionistischen Völkermordes nicht nur politisch, sondern auch strafrechtlich verfolgt und von der Polizei gejagt werden.

Die Regierten in Deutschland nehmen das alles bisher widerspruchslos hin. Sie wählen die verantwortlichen Politpsychopathen mit traumhaften Zustimmungsraten und ebenso traumhafter Wahlbeteiligung. Obwohl sie von diesen Politclowns fürchterlich verarscht werden, indem sie in inhaltsleere Kampagnen „gegen rechts“ gelockt werden. Ende des 18. Jahrhunderts war dagegen die Erhöhung des Brotpreises das letzte Bisschen, das die Französische Revolution ausgelöst hat.  

Die größten psychischen Gebrechen, das lässt sich aus all dem schließen, sind heute neben denen, die auch vom Mainstream beschrieben werden (Angstphobien, Depressionen und Burnout): Infantilität, Entfremdung, Entpolitisierung, Sedierung in der Spektakelgesellschaft, Konformismus, Normopathie, Indoktrination, Heuchelei, Unwissenheit, Borniertheit, Ignoranz, Gewohnheitssucht, politische Unterwürfigkeit, Sektiererei und Narzissmus.

Für die Kennzeichnung einer derart politisch irren, infantilen und inkompetenten Gesellschaft habe ich bisher den Begriff "Bürgerkinderchen" gebraucht. Doch der ist nicht mehr stark genug. Nicht nur die Regierten, auch die Regierenden stolpern ohne Verstand orientierungslos und willenlos durch die politische Landschaft. Es sind politische Zombies.

Schon im nächsten Jahr 2026 droht das endgültige Aus für Deutschland und mittelbar Europa, wenn Russland die Aufstellung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland nicht einfach hinnimmt, weil mit ihnen in Russland existenziell notwendige Verteidigungseinrichtungen binnen eineinhalb Minuten vernichtet werden können. Selbst wenn Russland präventiv „nur“ einen Schwarm nicht atomar bestückter Hyperschallraketen schickt, bleibt von Deutschland nicht mehr viel übrig.

Aber auch ohne eine solche endzeitliche Katastrophe wird das europäische Abendland weiter Richtung Untergang dahinsiechen, solange die politischen Zombies das Sagen und die Mehrheit haben. Die Deindustrialisierung läuft dank hemmungsloser Plünderungen durch die USA, die globalen Großmächte (Russland, USA, China und Indien) verständigen sich ohne Europa, das wieder zu einem zerstrittenen Haufen Kleinstaaten degeneriert, die EU-Staaten versinken endgültig in einem gigantischen Schuldensumpf, ihre Infrastruktur, Kultur und Kreativwirtschaft verrotten. In zwanzig Jahren ist Europa nur noch eine verelendete Provinz am westlichen Ufer Asiens.

Wer zu der Minderheit gehört, die noch im Besitz ihres politischen Verstandes ist und noch ein langes Leben vor sich hat, sollte abhauen, am besten in den Nichtwesten. Zombies kann man weder aufklären noch aufhalten noch für eine Gegenwehr aktivieren.


 

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